Achtsamkeit: Was bedeutet sie dir?

Was bedeutet für dich Achtsamkeit?

Man könnte Achtsamkeit vielleicht so beschreiben: “Den augenblicklichen Moment ganz bewusst wahrnehmen.” Würdest du dem zustimmen? Lass dir ruhig kurz Zeit um dir den Satz durch den Kopf gehen zu lassen. 

Und? Was meinst du? Ich denke, die Beschreibung  ist so ganz in Ordnung. Man kann sie  allgemein gültig so stehen lassen, auch wenn das Erleben von Achtsamkeit durchaus von jeder Person subjektiv anders verstanden und  wahrgenommen wird.

Wenn wir den augenblicklichen Moment wahrnehmen möchten, dann achten wir bei einem Spaziergang im Wald vielleicht ganz besonders auf die Vögel, die zwitschern, auf das Rascheln der Blätter,, den herbstlichen Duft in der Luft und den kühlen Windzug auf der Haut. Das ist der momentan aufkommende populäre Gedanke zum Thema Achtsamkeit, den man die Artikeln zeitgenössischer Publikumszeitschriften aufgreifen kann. Das ist durchaus nicht falsch und auch die Message dahinter “Entspannung durch Achtsamkeit” ist die Richtige. Es geht dabei darum, die Gedankenspirale zu durchbrechen, durch das ausschließliche wertungsfreie Wahrnehmen des Augenblicks. Jegliche Gedanken an Zukunft und Vergangenheit werden beruhigt. Das entspannt den Geist. In der Meditationspraxis wird oft der Atem als Übungsobjekt zu diesem Zweck herangezogen.

Doch Achtsamkeit ist noch etwas facettenreicher. Die nächste Ebene neben der äußeren Achtsamkeit ist die innere Achtsamkeit. Sie legt ihren Fokus zunächst auf deine Gedanken. Gerade die Achtsamkeits- und Atemmeditationen haben hier ihren Schwerpunkt und bieten Gelegenheit sich in der inneren Achtsamkeit zu üben. Die Kunst liegt darin, einen Gedanken ausschließlich wahr zu nehmen: “Was ist das für ein Gedanke?”, “Mit was befasst er sich?”, “Ist er positiv oder negativ?” Danach lässt man den Gedanken weiter ziehen. Man hängt ihm nicht nach, spinnt die Geschichte nicht weiter und lässt sich auch sonst nicht mit Diskussionen ein, die der Geist versucht anzuregen. 

Im nächsten Schritt übernimmt die Achtsamkeit die Wahrnehmung von körperlichen Gefühlsregungen und Emotionen. 

Ziel ist die Selbstwahrnehmung, das Wissen um die eigenen Zustände, Vorlieben, Möglichkeiten und Intuitionen und die Selbstregulierung. Daraus können sich neue Motivationen und Inspirationen entwickeln, sowie Empathie, die Wahrnehmung der Gefühle und Bedürfnisse anderer.  Durchaus lohnenswert. 
 

Regelmäßige Meditation kann als Übungsplatz für die mehrschichtige Achtsamkeit dienen, denn Achtsamkeit ist wie körperliches Training. Es reicht nicht aus, sie zu verstehen. Man wird nur dann davon profitieren, wenn sich auch darin übt.

Für dich habe ich dazu eine passende Achtsamkeitsmeditation aufgenommen, die du dir unter folgenden Links gerne anhören kannst:

https://goodwaymeditation.com/008-kurze-kerzenmeditation/

https://www.youtube.com/watch?v=ye6QZW3_Zco&t=14s

Abonniere auch gerne die Social Media Kanäle von Good Way Meditation, so dass wir uns rund um die Themen Meditation und Achtsamkeit besser austauschen können. Das würde mich sehr freuen. 

Liebe Grüße
Sven

http://insig.ht/svensordon

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