5 Schritte zur Meditation gegen Panik in der aktuellen Lage

Hallo,

ich hoffe Dir geht es gut und Du bist gesund.

Dass die aktuelle Lage beunruhigend ist, bzw. sogar Angst und Stress auslösen kann, ist verständlich.

Der Umstand lässt uns vieles hinterfragen.

Es ist gut, dass wir uns informieren, Dinge hinterfragen und uns Gedanken machen über die Zukunft. Ungut wird es, wenn wir das ständig tun und aus der Gedanken-Spirale nicht mehr raus kommen.

Mache Dir dabei immer bewusst, dass negative Gedanken, negative Gefühle auslösen und negative Gefühle wahrscheinlich negative Handlungen nach sich ziehen. Diese Tatsache kann sich leicht zu einem Kreislauf entwickeln, der schlechte Erfahrungen schafft. Diese bilden negative Gedanken und das ganze geht wieder von vorne los.

Das erste, was Du tun kannst, ist, zu versuchen durch eine Meditation einen Gedankenstopp einzulegen. Eine Meditation, sei sie auch nur 5 Minuten lang, entkräftet und schwächt den Stress-Pegel, sowie die negativen Emotionen. Versuche die Meditationpraxis wirklich täglich einzusetzen, wenn Dir 5 Minuten doch noch zu lang sind, um Dich zu motivieren, dann nimm 3 Minuten und steigere Dich langsam von Woche zu Woche. Versuche dabei ruhig mal nur eine oder zwei der folgenden Punkte aus. Du wirst sehen, es tut Dir gut.

Nun zu den 5 Schritten, die dir bei der täglichen Meditationspraxis helfen werden.

1) Raus aus dem Kopf, rein in den Körper
Der angesprochene Gedankenstopp wird unverzüglich herbeigeführt, wenn Du deine Aufmerksamkeit auf Deinen Körper richtest. Eine Gleichgewichtsübung ist dabei eine sehr gute Wahl. Stell Dich beispielsweise auf ein Bein und verbleibe in dieser Position mal für 1 – 3 Minuten. Das andere Bein kannst Du auch mal nach vorne und mal nach hinten bewegen und auch diese Position einige Zeit halten.

2) Sitzen
Nimm Deine bevorzugte Meditations-Sitzhaltung ein (gerne auch auf einem Stuhl).Positioniere Dich auf die vordere Kante und richte Deinen Rücken auf. Lege Deine Hände bequem auf deine Oberschenkel und schließe die Augen. (Natürlich kannst Du Dich auch auf Dein Yogakissen oder Dein Meditationsbänkchen setzen.)

3) zur Ruhe kommen
Mache Dir bewusst, dass Dir jetzt Zeit für Dich genommen hast, Zeit für Dich und Deine Meditationspraxis., Zeit um Dich zu sammeln. Alles andere darf jetzt warten. Egal welche Aufgaben es für dich zu erledigen gibt, welche Probleme Dein Leben erschweren, es darf jetzt alles warten. Es ist völlig in Ordnung sich 15 Minuten Zeit zu nehmen um zur Ruhe zu kommen. Solltest Du noch Anspannung verspüren, stelle Dir vor, wie bei jedem Ausatmen ein Stück davon abfällt und Du Dich dadurch immer entspannter und leichter fühlst.

4) langsam die Aufmerksamkeit von Außen nach Innen richten
Versuche wahrzunehmen welche Geräusche sich außerhalb des Raumes zeigen. Lasse Dir dabei etwas Zeit. Versuche im Anschluss wahrzunehmen, welche Geräusche sich innerhalb dieses Raumes zeigen. Lasse Dir dabei wieder etwas Zeit. Versuche wahrzunehmen, wie Luft in deinem Raum deine Haut berührt. Spüre danach, wie sich die Kleidung, die Du trägst auf Deiner Haut anfühlt. Zeichne die Konturen deines Körpers ganz sanft nach und nehme danach deinen Körper als Einheit wahr.

5) Atemwahrnehmung
Lege deine Aufmerksamkeit nun auf den Atemvorgang. Spüre wie sich der Atem anfühlt. Versuche wahrzunehmen, wo im Körper Du den Atem am besten fühlen kannst. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei dieser Stelle und versuche an nichts anderes zu denken. Bleibe mit Deiner Konzentration bei deinem Atem. Es hilft die Konzentration nicht zu verlassen, in dem man entweder die Dauer des Einatmens zählt, ebenso die Dauer des Ausatmens oder den Atemvorgang mit den Worten „einatmen“, „ausatmen“ begleitet.
Solltest Du bemerken, dass Du mit den Gedanken doch abschweifst und Du beispielsweise deine ToDo-Liste durchgehst, unterbrich bitte sanft den Gedanken und komme wieder zurück zu Deinem Atem. Da ist nichts falsches dabei, tatsächlich ist es sogar ein wichtiger Teil der Übung. So schulst du deine Konzentration. Stelle Dir gerne deinen Timer bevor Du mit Step 1 beginnst, beispielsweise auf 15 Minuten. Du wirst sehen, die Zeit wird schnell umgehen.

Nach Abschluss der Meditation, nimm dir bitte noch die Zeit und spüre, wie erfrischt und erleichtert Du dich danach fühlst.

Motiviere Dich am besten täglich zu meditieren, um eine feste Gewohnheit zu entwickeln. Meditation ist ein Training der Achtsamkeit. Diese Achtsamkeit kann nach außen, aber auch nach innen gerichtet werden und wird sie täglich gelebt, wird sie auch wichtige Entscheidungen des alltäglichen Lebens beeinflussen. Gleichzeitig tun wir mit der Meditation etwas für unsere Gesundheit. Diversen Studien zu folge stärkt sie sogar unser Immunsystem. Du siehst, es lohnt sich.

Deshalb freue ich mich, dass du dir die Zeit genommen hast, dich mit der Meditation zu beschäftigen.

Ich wünsche dir alles Gute. Bleibe gesund.

Viele Grüße
Sven

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